AHA-Regeln zeigen Wirkung

Abstand halten, auf Hygiene achten, Alltagsmaske tragen: Die Einhaltung dieser AHA-Regeln – jüngst ergänzt um ein „L“ für regelmäßiges Lüften in geschlossenen Räumen – macht CORONA-Risiken kalkulierbarer. Wie eine aktuelle BARMER-Analyse belegt, trägt die AHA-Disziplin aber auch dazu bei, dass weniger Atemwegserkrankungen auftreten. So lag die Zahl der wegen Husten, Schnupfen, Heiserkeit und Co. krankgeschriebenen BARMER-Versicherten zu Beginn der Erkältungssaison Anfang Oktober 2020 mit rund 38.000 deutlich unter der des Jahres 2019 mit rund 58.000 erkältungsbedingten Arbeitsunfähigkeiten. An der Witterung kann es nicht gelegen haben, denn in beiden Jahren herrschten eher milde Herbsttemperaturen. So kann die Schlussfolgerung nur lauten, dass die AHA-Regeln ihre Wirkung in dieser Hinsicht nicht verfehlen.

Quelle: BARMER Nahdran 01/2021