SpineMED- die konservative Bandscheibentherapie

Das THERAmed Zentrum für Therapie und Gesundheit bietet als erster in der Region Bad Staffelstein ein innovatives Verfahren an. Rückenbeschwerden gelten als Volkskrankheit Nummer eins in Deutschland: 62 Prozent der Frauen und 56 Prozent der Männer sind nach dem Bundes-Gesundheitssurvey des Robert-Koch-Instituts betroffen. Nicht selten ist eine Operation, die viele Patienten fürchten, unumgänglich. Ein neues Verfahren aus den USA bringt Hoffnung auf Schmerzfreiheit – ganz ohne Operation: Die spinale Dekompression ist dort ein weit verbreiteter, fester Bestandteil in der Behandlung von Bandscheibenvorfällen und anderen Rückenleiden. Auch in Deutschland findet die Methode vor allem in orthopädischen Praxen erfolgreich Anwendung. Das THERAmed Zentrum für Therapie und Gesundheit führt die spinale Dekompression jetzt als erste Einrichtung in Oberfranken ein.

Eine der zentralen Säulen für die Gesundheit des Menschen ist sein Rückgrat. Ist dies nicht stabil, leidet das Wohlbefinden. Insbesondere durch Bandscheibenschäden ausgelöste Schmerzen an der Wirbelsäule können dauerhaft die Lebensqualität mindern. Zur Linderung und Behebung der Beschwerden werden neben Medikamenten und Spritzenkuren nicht selten Operationen angewendet, die häufig zu umgehen sind. „Es geht oftmals auch ohne chirurgische Eingriffe“, weiß Michael Klob, zumindest wenn keine neurologischen Ausfälle vorliegen. Seit 16 Jahren betreibt der Therapeut und Heilpraktiker für Physiotherapie mit den Zusatzqualifikationen in Osteopathie, Manueller Therapie und TCM das THERAmed Zentrum für Therapie und Gesundheit. Klassisch bewährte Behandlungen werden mit modernen High-Tech-Verfahren kombiniert. „Jeder Patient ist ein Individuum und hat ein individuelles Beschwerdebild. Daher gilt es, genau die Therapieoption zu finden, welche die spezifischen Bedürfnisse berücksichtigt“, erklärt Michael Klob seine Philosophie. Bei Rückenpatienten bedeutet dies vor allem komplizierte, operative Eingriffe an der Wirbelsäule verhindern und durch alternative, exakt auf die jeweilige Person zugeschnittene Behandlungsmethoden ersetzen. Besonders schonende, innovative Behandlungsmöglichkeiten standen von jeher bei ihm im Fokus. Die durch kontinuierliche Weiterbildungsmaßnahmen sowie kollegialen Austausch gewonnenen Erkenntnisse wendet er in Kooperation mit den im Haus tätigen Orthopäden sowie einem Neurochirurgen und einer Rehamedizinerin an. Hierzu zählt das Verfahren der spinalen Dekompression – laut Michael Klob die gegenwärtig innovativste Möglichkeit zur Vermeidung von Operationen an der Wirbelsäule.

Mit der Einführung der spinalen Dekompression bietet das THERAmed nun auch eine echte Alternative zur Operation an. Die Methode basiert auf einem innovativen Prinzip und ist mit herkömmlichen Verfahren nicht vergleichbar: Verletzte oder beschädigte Bandscheiben im Hals- oder Lendenwirbelsäulenbereich heilen aufgrund der ständigen Druckbelastung und schlechten Blutversorgung, wenn überhaupt, nur langsam. Auf einer Behandlungsliege, dem so genannten SpineMED®-Table, wird der betroffene Zwischenwirbelraum mittels exakter Computersteuerung sanft und schmerzlos gedehnt. Integrierte Sensoren messen dabei die Abwehrspannung des Patienten und passen die vom Gerät dynamisch ausgeführte Dehnung kontinuierlich an. Michael Klob erklärt die Wirkung der Dehnung im Körper: „Die erreichte Druckabnahme entlastet das strapazierte Bandscheibengewebe. Durch die Erweiterung des Zwischenwirbelraumes und den entstehenden Unterdruck kann es zu einem „Einsaugen“ von vorwölbendem Bandscheibengewebe kommen. Die Aufnahme von Flüssigkeit, Sauerstoff und Nährstoffen wird erleichtert, die Selbstheilungskräfte werden aktiviert.“ Nebenwirkungen sind bisher nicht bekannt, eine ergänzende Infusions- oder Injektionstherapie sowie nachfolgende Trainingsmaßnahmen erhöhen die Effektivität „. Bereits nach zwölf bis zwanzig halbstündigen Behandlungen tritt meist eine deutliche Linderung der Schmerzen ein, bei den meisten Patienten kann sogar eine vollständige Beschwerdefreiheit erzielt werden. Dies belegen auch die Erfahrungen von Günther Grasse, Geschäftsführender Gesellschafter der SpineMED GmbH Deutschland. Er entdeckte die Methode in den USA und führte sie hierzulande ein. „Das Interesse der Ärzte wächst stetig. Sie sind vom Therapieeffekt und dem Nutzen für die Patienten überzeugt.“ Für mehrere Wirbelsäulenspezialisten stellt das Verfahren eine sinnvolle Ergänzung in der Therapie von Rückenpatienten dar. Mit der Installation eines SpineMED® Tables in Bad Staffelstein bietet THERAmed nun erstmalig zwischen Erlangen und Hamburg ein medizinisch zertifiziertes Verfahren an, das durch die gezielte, individuelle Dehnung der Wirbelsäule den schmerzhaften Druck von den Bandscheiben nimmt.

Natürlich findet die Therapie erst nach genauer Abklärung unter Auschluss von Kontraindikationen und unter Kontrolle der neurologischen Parameter statt. Eine enge Zusammenarbeit mit den umliegenden Neurochirurgen und Kliniken gewährt die adäquate Weiterbehandlung bei unzureichender Symptomreduktion.

Seit Juli 2011 steht der konservative Weg für ihre Bandscheibenerkrankungen in Bad Staffelstein zur Verfügung. Der Preis pro Sitzung beträgt € 79,– bei LWS-Symptomatik bzw. € 75,– bei HWS-Symptomatik, eine Abrechnung mit den Privatkassen gemäß GOÄ/GOH ist möglich.

 

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